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vom 13.06.12

Artikel in Regionalzeitung über die Frimberger GmbH

In der Aktuellen Ausgabe Juni 2012/1 der Isarwinkler INFO steht ein aktueller Bericht über die neuesten Geschehnisse bei uns auf den Platz.

Bericht aus der Isarwinkler INFO:

"Bad Tölz - Der Entsorgungsfachbetrieb Frimberger GmbH am Tölzer Bahnhof wurde jüngst von der Firma mplan München zertifiziert, die eine fachgerechte Demontage von Altfahrzeugen bescheinigte. Grundlage des Zertifikats ist ein Prüfbericht, ausgestellt vom Sachverständigen der Firma mplan, Franz Mayer. Gegründet wurde die Firma Frimberger vor 100 Jahren. Das Firmengelände lag damals mitten in der Altstadt von Bad Tölz, südlich gegenüber der Mühlfeldkirche. Später wurde das Unternehmen dann zum Tölzer Bahnhof verlagert. Nach dem Tod von Theo Frimberger im Jahre 1990 wurde die Firma in die Frimberger GmbH umgewandelt und von Heinrich Schwenter geleitet. 1999 wurde das Unternehmen von Andreas Schwenter als alleinigem Geschäftsführer übernommen. Durch stetigen Ausbau der Betriebsstätte entwickelte sich die Frimberger GmbH zu einem modernen und angesehenen Entsorgungsfachbetrieb.
„Traditionell stehen bei uns der Mensch und die Umwelt im Vordergrund“, so Geschäftsführer Andreas Schwenter, der auch Vorsitzender vom Landesverband Süd der Bundesvereinigung Deutscher Stahl- und Entsorgungsunternehmen e. V. ist. „Wir haben uns die bestmögliche Rückgewinnung von Rohstoffen zur Aufgabe gemacht. Dadurch schaffen wir ökologische und ökonomische Grundlagen für eine reccourcenschonende Produktion.  Der Betrieb am Tölzer Bahnhof beschäftigt derzeit 20 Mitarbeiter, davon zwei Azubis und einen Umschüler. Auch Praktikanten sind immer willkommen. Ausgebildet wird zum Recyclingmonteur, Bürokaufmann und Berufskraftfahrer. Nachdem seit ca. einem guten Jahr die Altmetalle wieder mit der Bahn zu den Schmelzöfen gebracht werden können, werden im Vergleich zum LKW-Transport ca. 75 Prozent CO2 Ausstoß und viel Energie eingespart. Pro Monat werden ca. 15 bis 20 Waggonladungen Altmetalle verladen was einer Menge von ca. 70 bis 80 Kubikmetern pro Waggon entspricht. Allein das Einschmelzen einer Tonne Stahlschrott zu neuem Stahl erspart der Umwelt ca. 56 Prozent klimaschädliches CO2 im Vergleich zur Produktion aus neuem Eisenerz. Die heutige Stahlproduktion könnte ohne den modernen Entsorgungskreislauf nicht mehr mengendekkend produzieren. Auch bei Aluminium und Kupfer hat das Recycling in den letzten Jahren stark zugenommen und ist heute auch hier die Hauptquelle für Schmelzwerke zur neuen Produktion. Kupfer als drittes und eines der wichtigsten Standbeine eines Recyclingbetriebes erspart der Natur ca. 64 Prozent CO2 im Vergleich zur Produktion aus neuen Bodenschätzen. Kupfer ist eines der wichtigsten Metalle unserer heutigen Gesellschaft. Jedes Stromkabel, jedes elektrische Gerät, jedes Handy und alles was mit Strom versorgt werden muss, beinhaltet Kupfer.
Seit April dieses Jahres wird auch Elektronikschrott verwertet. Dazu zählen unter anderen Waschmaschinen, Trockner, PC´S, Drucker, Handys, Monitore, Kameras, Fernseher, Video/Audio, Musikinstrumente ,Haushaltskleingeräte, Werkzeuge, Spielzeuge und vieles mehr und dafür gibt es sogar noch Geld."

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News des Redycling Magazin